Helena Fromm Siegerehrung Olympia 2012 Melanie und Tabea

Helena Fromm sichert sich die Bronzemedaille beim olympischen Taekwondo-Turnier in London!

Melanie Hartung und Tabea Wenken


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Sonthofen.  Ein enger Kreis der besten des Damenkaders der Deutsche Taekwondo Union (DTU) hat zum Jahresende Ende Dezember im tief verschneiten Sonthofen zusammen mit dem Olympiakader aus Frankreich und England ein Trainingslager als Aufbau für die Saison 2011 durchgeführt.

Der Leistungsausschuß der DTU hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, um dieses Highlight zu ermöglichen. Die Trainingsgruppe mit einer Auswahl der besten Kämpferinnen aus Europa wurde von den Trainern Myriam Baverel (Nationalcoach Frankreich, Vizeolympiasiegerin 2004), Nelson Miller (Nationalcoach England, Pan Amerika Champion 98), Carlos Esteves (Bundestrainer Damen), Andreas Welz (Physiotherapeut) und Georg Streif (Bundestrainer Süd) betreut und trainiert.

Vizepräsident Musa Cicek besuchte das Team am Samstagabend. Als Gastgeber fungierte Sportfördergruppenleiter Georg Kronawitter. Als Ziel standen Aufbau der Athletik und Sparringskämpfe als Schwerpunkt auf dem Programm. Die hochkarätige Akteurinnen, die schon einige Weltmedaillen erkämpfen konnten, waren Alison Pintento, Floriane Liborio, Countant Maeiye, Stephanie Ollive, Marlene Harnois, Haby Niare, Maeva Mellier und Caroline Graffe aus Frankreich dabei.

England war mit Bianca Walkden, Jade Jones und Diana Burke vertreten. Das deutsche Team bestand aus Sümeyye Karaahmet, Sümeyye Manz, Jenny Köpf, Helena Fromm, Melda Akcan und Katharina Weiss.

Die Anreise war schon die erste Hürde. Das französische Team führ im absoluten Schnee- und Verkehrschaos in 12 Stunden von Paris bis Sonthofen. Die Engländer mussten mit verspätetem Flug spät Nacht vom Airport München nach Sonthofen fahren. Zum Schluss waren um 2:30 Uhr alle Teilnehmer bei der Sportfördergruppe eingetroffen und konnten ihre Unterkünfte beziehen.


Gleich am Folgetag ging es in der Früh mit Athletiktraining los. Am Nachmittag standen meist spezifische Einheiten auf dem Programm. Danach ging es meist im tiefen Schnee zum Lauftraining, was in der Beliebtheitsskala nicht unbedingt ganz oben stand. Trotzdem zeigten die Athletinnen auch dort vollen Einsatz und bezwangen die weiße Pracht. Diesen Einsatz zeigten sie auch bei den Sparringskämpfen, die sonntags auf einer Kampffläche mit den E-Westen durchgeführt wurden. Dort konnte, nach der Trainingswoche für die Militär-WM in der Jahresmitte mit La Just, wichtige Erfahrung mit dem Daedo System gesammelt werden. Natürlich wurden auch die wunderschönen schneebedeckten Berge für das Aufbautraining genutzt. So ging es mit festem Schritt mitunter zur Seealpe auf das berüchtigte Nebelhorn. Als Ausgleich wurden Teamspiele und Theorie absolviert. Interessant war natürlich auch der Erfahrungsaustausch der erfolgreichen Athletinnen und Trainer. Nach diesem intensiven Camp, das die Grundlagen festigen und entwickeln sollte, gingen die Teilnehmer in die wohlverdienten Feiertage nach Hause. Nun kann die Saison 2011 kommen.

Am kompletten Sonntag wurden nur Kämpfe mit den elektronischen Westen durchgeführt. Da fast alle Teilnehmerinnen in der Vorbereitung für die olympischen Qualifikationskämpfe sind, wurden die Kämpfe dementsprechend konzentriert auf sehr hohem Niveau geführt. Die Athletinnen, die nicht am Start waren fungierten als Punktrichter für die Kopftreffer und als Kampfleiter. Die Coaches gaben Anweisungen und die Teammitglieder feuerten an. Trotz der harten Kämpfe blieb der freundschaftliche Kontakt vorbehaltslos erhalten. Die Coaches konnten sich am Anschluss über die Qualität und die E-Weste austauschen. Unser Physio Andreas Welz pflegte die Angeschlagenen, so dass sie tags darauf auf das Nebelhorn laufen konnten.